Biografische Gestaltungskompetenz
Drei Werke.
Drei Begegnungen.
Ein biografischer Prozess in drei Schritten.
Wenn die bisherigen Antworten nicht mehr tragen und die nächste Form noch nicht klar ist — drei Werke tragen den Prozess. Zwischen ihnen entsteht der Raum für die eigene biografische Klärung.
Worum es geht
Ein Moment, der meist nicht laut auftritt
Dieses Angebot ist für einen Moment gedacht, der sich eher daran zeigt, dass die bisherigen Antworten nicht mehr tragen: Die Aufgabe ist da, die Erfahrung auch — aber die nächste Form ist noch nicht klar. Genau an diesem Punkt setzt der Prozess an.
Es geht dann nicht mehr nur um Strategie, Methode oder Zeitmanagement, sondern um die Frage: Was will durch mich wirken? Wo bin ich Gastgeber für sinnstiftende Aufgaben — und wo Geisel formaler Strukturen?
Dieses Format arbeitet mit der Begegnung mit Kunst, weil Kunst etwas sichtbar macht, was Gespräche und Analysen allein oft nicht erreichen. Die Werke werden zu Spiegeln, an denen die eigene Lage erkennbar wird. Zuerst wird im Einzelgespräch die eigene Lebenslinie sichtbar. Dann stellt sich an Beuys’ Feuerstätte die Frage nach Verantwortung, Aufgabe und sozialer Wirksamkeit. Am Tag darauf wird an Steiners Holzplastik erkennbar, welche Mitte zwischen Überhöhung und Erstarrung zu halten ist.
Für wen
Für einen biografischen Wendepunkt
- Führungskräfte vor, in oder nach einer Übergangssituation.
- Selbstständige, die ihre Wirkessenz und ihre nächste Etappe schärfen wollen.
- Menschen an einem biografischen Wendepunkt, die ihre nächste Form von Verantwortung, Arbeit oder Wirksamkeit klären wollen.
„Dieses Werk schaut man nicht an. Man steht darin.“
Die drei Begegnungen
Eine Bewegung in drei Schritten
Der biografische Blick
München oder ein biografisch tragender Ort im DACH-Raum
Der biografische Blick ist immer der Anfang. Hier wird gehört, gesammelt, geordnet. Welche Linien tragen? Welche Themen kehren wieder? Wo ist die gegenwärtige Form der Wirksamkeit erkennbar — wo verstellt?
Ein Arbeitstag in zwei Halbtagen, getrennt durch eine Übernachtung. Was am ersten Halbtag aufgenommen wurde, kann sich in der Nacht setzen und am zweiten Halbtag in veränderter Klarheit weiterbearbeitet werden. Gearbeitet wird nach dem Workbook der biografischen Gestaltungskompetenz. Ergebnis ist eine erste Standortbestimmung mit konkreten Arbeitsfragen für die beiden folgenden Begegnungen.
— mehrere Wochen später, der zusammenhängende Schweiz-Block: ein Tag in Basel, eine Übernachtung, ein Tag in Dornach —
Feuerstätte
Kunstmuseum Basel · erster Tag des Schweiz-Blocks
Im Kunstmuseum Basel betreten wir einen Raum, den Joseph Beuys über Jahre eingerichtet hat. An drei Wänden lehnen Stäbe aus Kupfer und Eisen, in aufsteigenden Gruppen geordnet — eine permanente Konferenz: Nicht Gewalt entscheidet, sondern Beratung. Dieses Werk schaut man nicht an. Man steht darin.
Sie treten vor einen Stab nach dem anderen. Jeder steht für eine Qualität — Gegensatz, Vermittlung, Wandlung, Überschreitung. Vor jedem erzählen Sie, was sich aus Ihrer Lebensgeschichte meldet. Auch ein Stab, vor dem sich nichts meldet, sagt etwas — manchmal das Wichtigste.
Dann wendet sich der Blick zur Mitte: ein Handwagen mit Deichsel, davor ein abgelegter Wanderstock. Womit sind Sie hierhergekommen — und was darf liegen bleiben? Wer nimmt die Deichsel in die Hand? Zum Abschluss bringen Sie das Entschiedene mit eigener Hand auf eine Tafel: einen Satz, ein Bild.
— die Nacht dazwischen ist kein Leerlauf, sondern Teil des Prozesses —
Die Holzplastik
Goetheanum Dornach · zweiter Tag des Schweiz-Blocks
Im Goetheanum begegnen wir einer großen Holzplastik: drei Gestalten in einem unauflöslichen Verhältnis. Eine aufrechte Figur in der Mitte. Oben eine zweite, getragen von einer Kraft, die ins Schwebende und Übersteigerte zieht. Unten eine dritte, niedergedrückt von einer Kraft, die in Erstarrung und Mechanik führt. Die Mitte hält beide im Verhältnis.
Gearbeitet wird in drei Etappen: Wahrnehmung, Begrifflichkeit, Individualisierung — die Wendung nach innen. Die Frage lautet: Wo neige ich zur Überhöhung, wo zur Erstarrung? Was ist die Mitte, die ich halten kann?
Den Abschluss bildet die Synthese der drei Begegnungen. Am Ende steht keine fertige Lebensplanung, sondern eine verdichtete Standortbestimmung: die tragenden Linien der eigenen Biografie, die gegenwärtige Übergangsfrage, die hemmenden Muster und eine klare Richtung für die nächste Form der Wirksamkeit.
Wer Sie begleitet
Stephan Weber
Ich arbeite seit 45 Jahren an einer Frage: wie Entwicklung entsteht — nicht durch Programme, sondern durch Räume, in denen Menschen sich neu wahrnehmen können. Ich bringe Erfahrung aus Projektentwicklung, Führung und biografischer Arbeit mit — von künstlerisch-sozialen Modellprojekten über Hochschul- und Organisationsentwicklung bis zur heutigen Arbeit mit Trauma, Übergängen und persönlicher Wirksamkeit.
1979 begann das mit dem Modellprojekt JUBA, das schwer vermittelbare Jugendliche über künstlerische Mittel wieder in Teilhabe brachte; es wurde mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Methodisch fußt die Arbeit auf der narrativen Philosophie Paul Ricoeurs und Alasdair MacIntyres, der biografischen Phänomenologie Jörg Ewertowskis sowie meinem eigenen Konzept der individuellen Lebensgeschichte — der Geschichte eines Menschen als einmaligem Zusammenhang, nicht als Fall allgemeiner Gesetzmäßigkeiten.
Format und Investition
Ein geführter Gesamtprozess
Der Prozess ist ausschließlich als Ganzes buchbar — die drei Begegnungen werden nicht einzeln angeboten. Der erste Termin ist immer ein Einzeltermin. Die Begegnungen in Basel und Dornach finden in einer Gruppe von fünf bis sieben Teilnehmenden statt. Die Investition bezieht sich nicht auf einzelne Stunden, sondern auf den geführten Gesamtprozess: Vorbereitung, drei Begegnungen, Auswertung, Verdichtung der biografischen Arbeitsfragen und die Übertragung in die nächste Etappe.
| Leistung | Umfang | Honorar je Teilnehmer |
|---|---|---|
| Termin 1 — Einzeltermin in München | Ein Arbeitstag (zwei Halbtage, eine Übernachtung) | 1.500 € |
| Termin 1 — Einzeltermin im DACH-Raum | Ein Arbeitstag (zwei Halbtage, eine Übernachtung) | 2.400 € |
| Schweiz-Block — Basel und Dornach, Gruppe (5–7) | Zwei Tage, eine Übernachtung | 1.000 € |
| Gesamt | Drei Begegnungen, zwei Übernachtungen | 2.500 bzw. 3.400 € |
Die Honorare der Einzelleistungen sind nur zur Transparenz ausgewiesen; gebucht wird stets der Gesamtprozess. Alle Honorare sind Pauschalen und verstehen sich netto, zuzüglich Umsatzsteuer. Die Pauschalen für den Einzeltermin und für den Schweiz-Block (Basel und Dornach) enthalten die Anreise- und Übernachtungskosten von Stephan Weber bereits — es kommen also keine weiteren Kosten für seine Reise oder Unterkunft hinzu. Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmenden werden selbst getragen. Auf Wunsch ist der gesamte Prozess auch als durchgehende Einzelbegleitung möglich — Konditionen auf Anfrage.
Zahlung
- 50 % Anzahlung mit der Anmeldung.
- Restbetrag (50 %) vor Beginn des Schweiz-Blocks (30. Oktober 2026).
Storno (vom Gesamthonorar)
- bis 6 Wochen vor Beginn: 50 %
- 6 bis 2 Wochen vor Beginn: 65 %
- weniger als 2 Wochen / Nichterscheinen: 80 %
Termine 2026
Termine im Überblick
Schweiz-Block — fester Termin
- Termin 2 · Beuys, Kunstmuseum Basel30. Okt 2026
- Termin 3 · Steiner, Goetheanum Dornach31. Okt 2026
Termin 1 — Einzeltermin (frei wählbar)
Der Einzeltermin wird frei vereinbart: Sie schlagen in der Anmeldung zwei Wunschtermine ab dem 1. Juli 2026 vor, einen davon stimmen wir gemeinsam ab. Zwischen Termin 1 und dem Schweiz-Block liegen mehrere Wochen, abgestimmt mit dem Prozess.
Der Prozess ist nur als Ganzes buchbar: Termin 1 und der feste Schweiz-Block am 30./31. Oktober 2026 gehören zusammen.
Der erste Schritt
Ein kostenfreies Orientierungsgespräch
Wenn Sie prüfen wollen, ob dieses Format zu Ihrer Situation passt, biete ich ein kostenfreies Orientierungsgespräch an. Danach entscheiden Sie. Drei Werke. Drei Begegnungen. Ein klarer Standort für die nächste Etappe.
Zur AnmeldungAnmeldung & Vereinbarung
Verbindliche Anmeldung
Drei Werke. Drei Begegnungen. · Ein biografischer Prozess in drei Schritten. Der Prozess ist nur als Ganzes buchbar — Termin 1 und der Schweiz-Block werden gemeinsam angemeldet. Beim Absenden öffnet sich Ihr E-Mail-Programm mit allen Angaben vorausgefüllt — Sie senden die Anmeldung dann direkt an Stephan Weber.
Lebenswerk – Markenname
Hofhamer Weg 1583093 Bad Endorf
Tel.: 0151 59009037
weber@lebenswerk-markenname.com
www.biografie-coaching.de
Steuerlich
USt-IdNr.: DE323584083Steuernummer: 156/297/72941
Bankverbindung
Stephan WeberSparkasse Berchtesgadener Land
IBAN: DE51 7105 0000 0000 6529 17
BIC: BYLADEM1BGL