Biografische GestaltungskompetenzStephan Weber · Biografie-Coaching Anmelden

Biografische Gestaltungskompetenz

Drei Werke.
Drei Begegnungen.

Ein biografischer Prozess in drei Schritten.

Wenn die bisherigen Antworten nicht mehr tragen und die nächste Form noch nicht klar ist — drei Werke tragen den Prozess. Zwischen ihnen entsteht der Raum für die eigene biografische Klärung.

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Worum es geht

Ein Moment, der meist nicht laut auftritt

Dieses Angebot ist für einen Moment gedacht, der sich eher daran zeigt, dass die bisherigen Antworten nicht mehr tragen: Die Aufgabe ist da, die Erfahrung auch — aber die nächste Form ist noch nicht klar. Genau an diesem Punkt setzt der Prozess an.

Es geht dann nicht mehr nur um Strategie, Methode oder Zeitmanagement, sondern um die Frage: Was will durch mich wirken? Wo bin ich Gastgeber für sinnstiftende Aufgaben — und wo Geisel formaler Strukturen?

Dieses Format arbeitet mit der Begegnung mit Kunst, weil Kunst etwas sichtbar macht, was Gespräche und Analysen allein oft nicht erreichen. Die Werke werden zu Spiegeln, an denen die eigene Lage erkennbar wird. Zuerst wird im Einzelgespräch die eigene Lebenslinie sichtbar. Dann stellt sich an Beuys’ Feuerstätte die Frage nach Verantwortung, Aufgabe und sozialer Wirksamkeit. Am Tag darauf wird an Steiners Holzplastik erkennbar, welche Mitte zwischen Überhöhung und Erstarrung zu halten ist.

Für wen

Für einen biografischen Wendepunkt

  • Führungskräfte vor, in oder nach einer Übergangssituation.
  • Selbstständige, die ihre Markenessenz und ihre nächste Etappe schärfen wollen.
  • Menschen an einem biografischen Wendepunkt, die ihre nächste Form von Verantwortung, Arbeit oder Wirksamkeit klären wollen.
Was Sie nicht mitbringen müssen: kein kunsthistorisches Vorwissen, keine Vorerfahrung mit Beuys oder Steiner. Was zählt, ist die Bereitschaft wahrzunehmen, die eigene Biografie ernst zu nehmen und an einer realen Übergangsfrage zu arbeiten.

„Dieses Werk schaut man nicht an. Man steht darin.“

Die drei Begegnungen

Eine Bewegung in drei Schritten

Termin 1 · Einzeltermin

Der biografische Blick

München oder ein biografisch tragender Ort im DACH-Raum

Der biografische Blick ist immer der Anfang. Hier wird gehört, gesammelt, geordnet. Welche Linien tragen? Welche Themen kehren wieder? Wo ist die gegenwärtige Form der Wirksamkeit erkennbar — wo verstellt?

Ein Arbeitstag in zwei Halbtagen, getrennt durch eine Übernachtung. Was am ersten Halbtag aufgenommen wurde, kann sich in der Nacht setzen und am zweiten Halbtag in veränderter Klarheit weiterbearbeitet werden. Gearbeitet wird nach dem Workbook der biografischen Gestaltungskompetenz. Ergebnis ist eine erste Standortbestimmung mit konkreten Arbeitsfragen für die beiden folgenden Begegnungen.

— mehrere Wochen später, der zusammenhängende Schweiz-Block: ein Tag in Basel, eine Übernachtung, ein Tag in Dornach —

Termin 2 · Joseph Beuys

Feuerstätte

Kunstmuseum Basel · erster Tag des Schweiz-Blocks

Im Kunstmuseum Basel betreten wir einen Raum, den Joseph Beuys über Jahre eingerichtet hat. An drei Wänden lehnen Stäbe aus Kupfer und Eisen, in aufsteigenden Gruppen geordnet — eine permanente Konferenz: Nicht Gewalt entscheidet, sondern Beratung. Dieses Werk schaut man nicht an. Man steht darin.

Sie treten vor einen Stab nach dem anderen. Jeder steht für eine Qualität — Gegensatz, Vermittlung, Wandlung, Überschreitung. Vor jedem erzählen Sie, was sich aus Ihrer Lebensgeschichte meldet. Auch ein Stab, vor dem sich nichts meldet, sagt etwas — manchmal das Wichtigste.

Dann wendet sich der Blick zur Mitte: ein Handwagen mit Deichsel, davor ein abgelegter Wanderstock. Womit sind Sie hierhergekommen — und was darf liegen bleiben? Wer nimmt die Deichsel in die Hand? Zum Abschluss bringen Sie das Entschiedene mit eigener Hand auf eine Tafel: einen Satz, ein Bild.

— die Nacht dazwischen ist kein Leerlauf, sondern Teil des Prozesses —

Termin 3 · Rudolf Steiner

Die Holzplastik

Goetheanum Dornach · zweiter Tag des Schweiz-Blocks

Im Goetheanum begegnen wir einer großen Holzplastik: drei Gestalten in einem unauflöslichen Verhältnis. Eine aufrechte Figur in der Mitte. Oben eine zweite, getragen von einer Kraft, die ins Schwebende und Übersteigerte zieht. Unten eine dritte, niedergedrückt von einer Kraft, die in Erstarrung und Mechanik führt. Die Mitte hält beide im Verhältnis.

Gearbeitet wird in drei Etappen: Wahrnehmung, Begrifflichkeit, Individualisierung — die Wendung nach innen. Die Frage lautet: Wo neige ich zur Überhöhung, wo zur Erstarrung? Was ist die Mitte, die ich halten kann?

Den Abschluss bildet die Synthese der drei Begegnungen. Am Ende steht keine fertige Lebensplanung, sondern eine verdichtete Standortbestimmung: die tragenden Linien der eigenen Biografie, die gegenwärtige Übergangsfrage, die hemmenden Muster und eine klare Richtung für die nächste Form der Wirksamkeit.

Wer Sie begleitet

Stephan Weber

Ich arbeite seit 45 Jahren an einer Frage: wie Entwicklung entsteht — nicht durch Programme, sondern durch Räume, in denen Menschen sich neu wahrnehmen können. Ich bringe Erfahrung aus Projektentwicklung, Führung und biografischer Arbeit mit — von künstlerisch-sozialen Modellprojekten über Hochschul- und Organisationsentwicklung bis zur heutigen Arbeit mit Trauma, Übergängen und persönlicher Wirksamkeit.

1979 begann das mit dem Modellprojekt JUBA, das schwer vermittelbare Jugendliche über künstlerische Mittel wieder in Teilhabe brachte; es wurde mit der Theodor-Heuss-Medaille ausgezeichnet. Methodisch fußt die Arbeit auf der narrativen Philosophie Paul Ricoeurs und Alasdair MacIntyres, der biografischen Phänomenologie Jörg Ewertowskis sowie meinem eigenen Konzept der individuellen Lebensgeschichte — der Geschichte eines Menschen als einmaligem Zusammenhang, nicht als Fall allgemeiner Gesetzmäßigkeiten.

Theodor-Heuss-Medaille (JUBA, 1979) Alanus Hochschule · 1986–1992 Kaspar-Hauser-Zentrum Ansbach · 2019–2023 Ambulanz für Notfallpädagogik München

Format und Investition

Ein geführter Gesamtprozess

Der erste Termin ist immer ein Einzeltermin. Die Begegnungen in Basel und Dornach finden in einer Gruppe von fünf bis sieben Teilnehmenden statt. Die Investition bezieht sich nicht auf einzelne Stunden, sondern auf den geführten Gesamtprozess: Vorbereitung, drei Begegnungen, Auswertung, Verdichtung der biografischen Arbeitsfragen und die Übertragung in die nächste Etappe.

LeistungUmfangHonorar je Teilnehmer
Termin 1 — Einzeltermin in MünchenEin Arbeitstag (zwei Halbtage, eine Übernachtung)1.500 €
Termin 1 — Einzeltermin im DACH-RaumEin Arbeitstag (zwei Halbtage, eine Übernachtung)2.400 €
Schweiz-Block — Basel und Dornach, Gruppe (5–7)Zwei Tage, eine Übernachtung1.000 €
GesamtDrei Begegnungen, zwei Übernachtungen2.500 bzw. 3.400 €

Alle Honorare sind Pauschalen und verstehen sich netto, zuzüglich Umsatzsteuer. Anreise- und Übernachtungskosten von Stephan Weber kommen nicht hinzu. Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmenden werden selbst getragen. Auf Wunsch ist der gesamte Prozess auch als durchgehende Einzelbegleitung möglich — Konditionen auf Anfrage.

Zahlung

  • 50 % Anzahlung mit der Anmeldung.
  • Restbetrag (50 %) vor Beginn des Schweiz-Blocks (30. Oktober 2026).

Storno (vom Gesamthonorar)

  • bis 6 Wochen vor Beginn: 50 %
  • 6 bis 2 Wochen vor Beginn: 65 %
  • weniger als 2 Wochen / Nichterscheinen: 80 %

Termine 2026

Termine im Überblick

Schweiz-Block — fester Termin

  • Termin 2 · Beuys, Kunstmuseum Basel30. Okt 2026
  • Termin 3 · Steiner, Goetheanum Dornach31. Okt 2026

Termin 1 — Einzeltermin (Auswahl)

  • Option 17./8. August
  • Option 214./15. August
  • Option 318./19. September
  • Option 425./26. September
  • Option 53./4. Oktober
  • Option 69./10. Oktober
  • Option 716./17. Oktober

Nach Absprache lässt sich der Einzeltermin auch individuell vereinbaren. Abstand zwischen Termin 1 und dem Schweiz-Block: mehrere Wochen, abgestimmt mit dem Prozess.

Der erste Schritt

Ein kostenfreies Orientierungsgespräch

Wenn Sie prüfen wollen, ob dieses Format zu Ihrer Situation passt, biete ich ein kostenfreies Orientierungsgespräch an. Danach entscheiden Sie. Drei Werke. Drei Begegnungen. Ein klarer Standort für die nächste Etappe.

Zur Anmeldung

Anmeldung & Vereinbarung

Verbindliche Anmeldung

Drei Werke. Drei Begegnungen. · Ein biografischer Prozess in drei Schritten. Beim Absenden öffnet sich Ihr E-Mail-Programm mit allen Angaben vorausgefüllt — Sie senden die Anmeldung dann direkt an Stephan Weber.

1 · Angaben zur Person
2 · Termin 1 — Einzeltermin

Ort des Einzeltermins:

Terminwunsch (eine Option wählen):

3 · Termine 2 & 3 — Schweiz-Block

Fester Termin 2026: Basel am 30. Oktober (Beuys), Dornach am 31. Oktober (Steiner). Gruppe von 5–7 Teilnehmenden.

4 · Format
5 · Investition
Termin 1 — Einzeltermin— wählen Sie einen Ort
Schweiz-Block — Basel & Dornach1.000 €
Gesamt je Teilnehmer
Alle Honorare sind Pauschalen, netto zzgl. USt. Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmenden werden selbst getragen.
6–8 · Bedingungen & Vereinbarung

Die rechtsverbindliche Unterschrift erfolgt nach Eingang Ihrer Anmeldung im Gegenzeichnungsschritt mit Stephan Weber.

Es öffnet sich Ihr E-Mail-Programm mit der fertigen Anmeldung an weber@lebenswerk-markenname.com. Bitte abschließend auf „Senden“ klicken.

Lebenswerk – Markenname

Hofhamer Weg 15
83093 Bad Endorf
Tel.: 0151 59009037
weber@lebenswerk-markenname.com
www.biografie-coaching.de

Steuerlich

USt-IdNr.: DE323584083
Steuernummer: 156/297/72941

Bankverbindung

Stephan Weber
Sparkasse Berchtesgadener Land
IBAN: DE51 7105 0000 0000 6529 17
BIC: BYLADEM1BGL
Anmeldung & Vereinbarung — Drei Werke. Drei Begegnungen. · Ein biografischer Prozess in drei Schritten. Anreise- und Übernachtungskosten von Stephan Weber kommen nicht hinzu; Reise- und Übernachtungskosten der Teilnehmenden werden selbst getragen.
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